Original schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat

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Das ultimative Sonntagsessen! Entdecke mein neues Rezept für handgemachte Maultaschen mit geschmälzten Zwiebeln und echter, gekochter Rinderbrühe.

Original schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat

Herrgottsbscheißerle wie vom Feinsten: Maultaschen mit Zwiebelschmelz und schlonzigem Kartoffelsalat

Es gibt Rezepte, die behält man jahrelang bei – und dann probiert man was Neues und denkt sich: „Hoppla, des isch ja noch besser!“ Genau so erging es mir mit dieser neuen Rezeptur für das absolute schwäbische Nationalgericht. Wenn das feine Bratwurst-Brät vom Metzger des Vertrauens auf rauchigen Bauchspeck, frischen Spinat und eine über Stunden selbstgemachte, butterzarte Rinderkraftbrühe trifft, dann reden wir hier nicht mehr von einfachem Essen – das ist pure kulinarische Religion im Ländle!
Das absolute Highlight: Die Maultaschen baden am Ende nicht einfach nur in der Suppe, sondern werden mit einer butterweichen, langsam abgeschmolzenen Zwiebelschmelze gekrönt. Dazu gibt es den einzig wahren, schwäbischen Kartoffelsalat. Und weil der nur so gut wird wie die Brühe, mit der man ihn anmacht, kochen wir die Rinderbrühe von Grund auf selbst mit Knochen und Suppenfleisch. Das gibt den ultimativen Geschmackskick!

 

Original schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat

Original schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat

Rezept von Johannes Guggenberger
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Bei mir gab es separat noch einen Ackersalat dazu, passt supergut zu den Maultaschen!

Portionen
+

6

Portionen
Zubereitungszeit

1

Stunde 
Kochzeit

1

Stunde 

30

Minuten

Zutaten

  • Für 4-6 Personen

  • Zutaten für die Maultaschen:

  • 500 Gramm Nudelteig, selbst hergestellt oder vom Bäcker um die Ecke

  • Für die Füllung:

  • 2 Brötchen vom Vortag, in kleine Würfel geschnitten und in wenig lauwarmer Milch eingelegt

  • 2 Zwiebel, geschält, in kleine Würfel geschnitten

  • 50 g gerauchten Bauchspeck, in kleine Würfel geschnitten

  • 1 1⁄2 Bund glatte Petersilie, gewaschen und klein gehackt

  • 300 g Blattspinat TK, aufgetaut, von sämtlicher Flüssigkeit ausgedrückt und klein gehackt, oder ca. 1 1/2 kg frischer Spinat in Salzwasser ganz kurz blanchiert, im Eiswasser abgeschreckt, dann ausgedrückt und gehackt

  • 40 Gramm Butterschmalz

  • 500 g feines Bratwurst-Brät vom Metzger eures Vertrauens

  • 350 Gramm gemischtes Hackfleisch vom Metzger eures Vertrauens

  • 4 Eier

  • 1 -2 Zehen Knoblauch, geschält und fein gehackt

  • Salz nach Geschmack

  • Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack

  • Prise Muskat

  • Außerdem:

  • 1 verquirltes Ei

  • Für die Zwiebelschmelze:

  • 4 Zwiebeln, geschält und in Scheiben geschnitten

  • 2 Esslöffel Butterschmalz

  • Wasser oder Brühe nach Bedarf

  • Für die Brühe

  • Zutaten:

  • 1.5 kg Suppenfleisch vom Rind

  • 1 kg Rinderknochen, gehackt

  • 1 kg Kalbsknochen, gehackt

  • Rindfleischabschnitte wenn vorhanden

  • 1 Zwiebel, geschält, halbiert und in einer Pfanne angebräunt

  • 1 Sellerie mit grün, geputzt und geviertelt

  • 2-3 Karotten, geschält und halbiert

  • 1 Stange Lauch, geputzt und in dicke Scheiben geschnitten

  • 1 Bund Blattpetersilie, gewaschen

  • 1-2 Petersilienwurzeln, geputzt und geviertelt

  • 6 Wacholderbeeren

  • 3 Lorbeerblätter

  • 1⁄2 Bund Liebstöckel, gewaschen

  • Salz

  • Schnittlauch

  • Zutaten Kartoffelsalat:

  • 1 1⁄2 kg persönlich bevorzugte, festkochende Kartoffelsorte

  • Salz

  • Essig

  • Wer möchte, etwas Senf

  • 1 Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten

  • Hochwertiges Sonnenblumenöl

  • Ca. 1/4 Liter Rinderbrühe zur Hälfte eingekocht

  • Pfeffer aus der Mühle

  • 1 Bund Schnittlauch, in dünne Röllchen geschnitten

  • Bratensauce, 1/8 Liter pro Person

Zubereitung

  • GANZ AM ANFANG vor der Herstellung der Maultaschen: Erst die Brühe ansetzen und die Kartoffeln zum Kochvorgang ansetzen!
  • Herstellung Maultaschen:
  • Das Bratwurst-Brät und das Hackfleisch in eine größere Schüssel füllen. In einer großen Pfanne mit heißem Butterschmalz die Speckwürfel sowie die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Knoblauch anschwitzen und ohne Farbe zu geben ca. 5 Minuten dünsten. Dann die gehackte Petersilie hinzufügen, kurz schwenken und sofort vom Feuer nehmen. Die Zwiebelmasse abkühlen lassen und dann zur Brätmasse hinzufügen. Die Brötchenwürfel sehr gut von der Milch ausdrücken und ebenfalls zur Brätmasse hinzufügen. Jetzt noch den gehackten Spinat dazugeben, mit Salz, Pfeffer aus der Mühle sowie einer Prise Muskat würzen und alles zusammen gut mit den Händen zu einem Brät vermengen. Anschließend vom fertigen Brät, zur Probe eine kleine Kugel formen und diese in leicht kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten kochen lassen. Das fertig gekochte Brät jetzt als Kostprobe versuchen, bei Bedarf nochmals würzen. Den Teig ausrollen, die Maultaschen-Füllung bis auf die Ränder ganzflächig verstreichen. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen, dann die obere Seite des Teiges über die Mitte hinaus einschlagen, anschließend die untere Seite des Teiges darüber schlagen. Jetzt die obere Seite etwas andrücken und in einzelne Maultaschen schneiden. Wer die Maultaschen auch an den Rändern geschlossen haben möchte gibt das Brät portionsweise, in Abständen, auf den Teig, schlägt diesen wie oben beschrieben ein, drückt die Brät-freien Zwischenräume fest und schneidet dann die einzelnen Maultaschen in Portionen.
  • Die Maultaschen in siedendem Salzwasser ( ca 4 Minuten ) gar kochen, anschließend auf einem Gitter bis zur weiteren Verwendung auskühlen lassen.
  • Herstellung Zwiebelschmelze:
  • In einer größeren heißen Pfanne mit Butterschmalz die Zwiebelscheiben leicht anbraten, Hitze reduzieren und abschmelzen. Das dauert etwas länger, immer mal wieder etwas Brühe oder Wasser hinzufügen damit die Zwiebelscheiben nicht verbrennen, zum Schluss soll aber alle Flüssigkeit verdampft sein.
  • Herstellung Brühe zum Kartoffelsalat:
  • Die gehackten Knochen und die Rindfleischabschnitte mit heißem Wasser blanchieren, anschließend das heiße Wasser abgießen. Die blanchierten gehackten Knochen sowie die Rindfleischabschnitte unter fließend kaltem Wasser abbrausen. Die gehackten Knochen nun mit kaltem Wasser in einen großen Topf geben, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und die gebräunten Zwiebeln hinzufügen. Diese angesetzte Knochenbrühe nun ca. 1 Stunden leicht köcheln lassen.
  • Dann das Rindfleisch in die Knochenbrühe einlegen. Nun weiter köcheln lassen bis das Fleisch weich geworden ist. Das weich gekochte Fleisch entnehmen.
  • In den letzten ca. 40 Minuten Kochzeit kommen sämtliches Suppengemüse und etwas Salz hinzu. 1 1/2 bis 2 Liter Rinderbrühe ergibt etwa das Endergebnis.
  • Zum Schluss alles durch ein feines Küchentuch seihen und die fertige Suppe nochmals in einen Topf gießen. Jetzt einen Teil der Suppe (ca. 1/2 Liter) für den Kartoffelsalat bis zur Hälfte einkochen lassen. Den anderen Teil der Suppe für andere Zwecke verwenden oder in Portionen einfrieren. So hat man dann immer eine selbst gemachte Rinderbrühe zur Hand.
  • Das gekochte Rindfleisch kann man für eine weitere Eintopfvariante verwenden oder aber kalt, in dünne Scheiben geschnitten zu einem sauren Rindfleisch oder Rindfleisch-Salat zubereiten. Auch andere Verwendungsmöglichkeiten sind denkbar.
  • Herstellung Kartoffelsalat:
  • Die Kartoffeln mit der Schale weich kochen, anschließend vom Wasser abgießen und ausdampfen lassen. Die gekochten Kartoffeln noch gut warm schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Rinderbrühe mindestens zur Hälfte einkochen. Dann die Zwiebel-Würfel hinzufügen, reichlich vom Sonnenblumenöl zugießen, wenig Essig, etwas Senf hinzufügen und nicht zu viel Rinderbrühe zugießen. Mit Pfeffer würzen, dann den Salat einige Zeit (am besten 1 – 2 Stunden) ziehen lassen. Bei Bedarf dann noch Rinderkraftbrühe, Öl, Essig nachgießen, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle fertig abschmecken. Mit den Schnittlauchröllchen obenauf den Kartoffelsalat anrichten.
  • Wenn alles fertig zubereitet ist die Maultaschen in Salzwasser erwärmen und zusammen mit der nochmals erwärmten Zwiebel-Schmelze, Bratensauce und dem lauwarmen Kartoffel-Salat servieren.

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  1. Klasse, so geht's. Und so schmeckt's. Ich habe noch eine "sichere" Variante entwickelt. Mit einem Eiskratzer (gibts an Tankstellen, sieht flach aus, trapezförmig und hat an der Rückseite der Gummilippe halbrunde oder runde "Stifte") drücke ich dort, wo der Löffelstiel die Mulde in den Teig drückte, vor dem abrädeln / abschneiden den Teig ein. Die Stifte wirken wie NIETEN und verbinden die Teigteile bombenfest. Da geht kaum eine Maultausch beim Sieden auf… Dutzendmal probiert, ein wirklich guter Trick.

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