Spätzle und Saiten schmecken hervorragend, vor allem dann wenn es mit Linsen
unserer heimischen Erzeuger zubereitet wird. Die Schwäbische Küche gefällt mir
sehr, es gibt unheimlich viele Schwäbische Klassiker die ich immer wieder gerne
zubereite.
Als es mich vor vielen Jahren nach Baden-Württemberg, genauer
geschrieben nach Stuttgart zog staunte ich nicht schlecht. Vertraut mit der
österreichischen Küche musste ich mich erst langsam an die Schwäbischen
Küchengepflogenheiten gewöhnen. Jetzt, nach so vielen Jahren Schwabenküche hat
sich eine Art eigener, persönlicher Koch-Stil bei mir entwickelt. Eine Mischung
aus Schwäbisch-Österreichisch-Mediterran. Das passt mir mittlerweile sehr gut
und ich bin auch absolut der Meinung dass diese „Drei“ hervorragend
harmonisieren. Eine passende Mischung, da schmelzt bei mir vieles zusammen. Mit
Klassikern der einzelnen Landesspezialitäten experimentiere ich nicht. Landestypische
Gerichte kannst Du zwar verändern, besser werden sie aber dadurch nicht. Traditionelle
Speisen und deren Kochweise eines Landes sollen meiner Meinung nach mit Achtung
und Respekt behandelt werden. Diesmal habe ich mit den heimischen Alb-Linsen
etwas versucht und ich kann wirklich nur Gutes darüber berichten. 🙂
Personen ):
Linsen
Schalotten, (oder 1 größere Zwiebel) geschält und in kleine Würfel geschnitten
geschält, vom Kerngehäuse befreit und in Würfel geschnitten
Tomatenmark
Knoblauch, geschält und fein gehackt
mittelgroße Karotte, geschält und in kleine Würfel geschnitten
Sellerieknolle, geschält und gewürfelt, gleiche Menge wie von der Karotte
trockener Weißwein (muss aber nicht sein)
Ruccola
Oregano
der Mühle
gewünscht und wie gewohnt zubereitet
größeren Topf mit reichlich Olivenöl die Schalotten-Würfel mit dem Knoblauch,
den Sellerie-Würfeln und den Karotten-Würfeln zusammen anschwitzen.
Schuss Weißwein ablöschen, die Linsen unterrühren und mit etwas Gemüsebrühe
auffüllen. Jetzt die Linsen bissfest weich kochen lassen. Bei Bedarf immer
wieder mal Gemüsebrühe nachgießen. Dann das Tomatenmark einrühren, die
Tomaten-Würfeln sowie den frischen Oregano hinzufügen und mit Salz, Olivenöl,
Pfeffer aus der Mühle, Balsamico sowie einer Prise Zucker rezent, süß-säuerlich
abschmecken. Nochmals aufkochen lassen,
vom Feuer nehmen und kurz vor dem anrichten den Ruccola einrühren. Obenauf noch
etwas Olivenöl träufeln. Zusammen mit der parallel gekochten Pasta servieren.




