Klassischer Gaisburger Marsch – Das schwäbische Original-Rezept

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Klassischer schwäbischer Gaisburger Marsch Eintopf mit selbstgemachten Spätzle serviert im tiefen Teller

Gaisburger Marsch mit selbstgemachten Spätzle – Das Original-Rezept

Ein echter Klassiker der schwäbischen Küche: Der Gaisburger Marsch verbindet kräftiges Rindfleisch, Suppengrün, goldgelbe Kartoffeln und selbstgemachte Spätzle in einer tiefen, klaren Rinderbrühe. Getoppt mit geschmälzten Zwiebeln ist dieser traditionelle Eintopf das perfekte Soulfood für die kalte Jahreszeit. In diesem Rezept zeige ich dir Schritt für Schritt, wie dir nicht nur die kräftige Brühe, sondern auch der Spätzlesteig von Hand gelingt – genau so, wie es sein muss.

Was ist ein Gaisburger Marsch?
Der Gaisburger Marsch ist ein traditioneller schwäbischer Eintopf. Er stammt ursprünglich aus Stuttgart-Gaisburg. Das Gericht ist auch unter dem Namen „Verheiratete“ bekannt, da es drei sättigende Komponenten in einem Teller vereint: saftiges Rindfleisch, Kartoffeln und Spätzle. Das Geheimnis eines wirklich guten Gaisburger Marschs liegt in der Qualität der Rinderbrühe und den frischen, hausgemachten Eierspätzle.
 
 

 

 

 

 

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Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch

Rezept von Johannes Guggenberger
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Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

2

Stunden 
Gesamtzeit

2

Stunden 

30

Minuten

Zutaten

  • Zutaten

  • Für die Basis: 800 g Rindfleisch (Schultermittelblatt), 1 kg Rinderknochen, 3 Zwiebeln, Butterschmalz.

  • Das Gemüse: 1 Stange Lauch, ½ Sellerieknolle, 3 Karotten, 4-6 Kartoffeln.

  • Gewürze & Kräuter: 2 Lorbeerblätter, 4 Wacholderbeeren, Prise Muskat, 1 Bund glatte Petersilie, Liebstöckel nach Geschmack, 1 Bund Schnittlauch, Salz & Pfeffer.

  • Für die Spätzle: 400 g Mehl, 4 Eier, ca. 150 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Salz.

Anweisungen

  • Eine halbe Zwiebel ohne Fett in einer Pfanne auf der Schnittfläche dunkelbraun anrösten.
  • Schritt 2: Für die perfekte Rinderbrühe:
  • Knochen kurz aufkochen, abspülen und mit kaltem Wasser neu ansetzen. Bei ca. 97 °C ziehen lassen. Nach 10 Minuten Lorbeer, Wacholder und Röstzwiebel zugeben. Nach 45 Minuten das Rindfleisch einlegen, salzen und alles ca. 2 Stunden knapp unter dem Siedepunkt garen. Schaum regelmäßig abschöpfen.
  • Schritt 3: Für die selbstgemachten Spätzle:
  • Mehl, Eier, Salz und Wasser in einer Schüssel so lange kräftig mit einem Kochlöffel schlagen, bis der Teig Blasen wirft und zäh vom Löffel reißt. Den Teig portionsweise ins kochende Salzwasser schaben oder durch eine Spätzlepresse drücken. Sobald sie oben schwimmen, mit dem Schaumlöffel herausheben, kalt abschrecken und mit ein paar Tropfen Öl vermengen.
  • Schritt 4: Beilagen vorbereiten:
  • Die restlichen Zwiebelringe in Butterschmalz langsam butterweich und braun schmelzen (dabei immer wieder tröpfchenweise Wasser zugeben, damit sie nicht verbrennen). Die Kartoffelwürfel in Salzwasser bissfest kochen und abgießen.
  • Schritt 5: Das Finale in der Suppe:
  • Das weiche Rindfleisch herausnehmen und im Ofen warmstellen. Ganze Kräuter (Petersilie, Liebstöckel), Sellerie und Karotten in der Brühe garen. Nach 5 Minuten den Lauch dazugeben. Wenn das Gemüse bissfest ist, die großen Kräuter entfernen. Kartoffeln und Spätzle in die Suppe geben, kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  • Schritt 6: Anrichten:
  • Das Rindfleisch in Würfel schneiden. Die heiße Suppe mit den Einlagen in tiefe Teller schöpfen, die Fleischwürfel in die Mitte setzen und mit den geschmälzten Zwiebeln sowie frischen Schnittlauchröllchen toppen.

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