Szegediner Kraut mit Würstchen & Kartoffelpüree

Szegediner Kraut mit Würstchen & Kartoffelpüree

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Szegediner Kraut mit Würstchen & Kartoffelpüree

Du liebst die Aromen von ungarischem Krautgulasch, möchtest aber mal eine leichtere Variante ausprobieren? Dann ist dieses Rezept genau das Richtige für dich. Bei dieser Variante bleibt das Sauerkraut im Topf komplett ohne Fleischbeilage. Stattdessen servieren wir knackige Saitenwürstchen separat dazu. Zusammen mit einem cremigen Kartoffelpüree entsteht so ein wunderbar unkompliziertes Wohlfühlgericht, das der ganzen Familie schmeckt.

Die schnelle Szegediner-Variante ohne Fleisch im Kraut

Traditionell schmort das Fleisch stundenlang im Kraut mit. Bei dieser modernen Abwandlung konzentrieren wir uns voll und ganz auf das perfekt abgeschmeckte Sauerkraut. Durch das separate Servieren der Würstchen sparst du nicht nur wertvolle Zeit beim Kochen, sondern das Kraut behält seinen puren, feinen Geschmack. Wer übrigens auf der Suche nach meiner klassischen, deftigen [Szegediner-Gulasch-Variante mit Fleisch] ist, wird auf dem Blog natürlich ebenfalls fündig!

Herzhaftes Sauerkraut perfekt ansetzen und natürlich binden

Das Geheimnis für ein richtig gutes Szegediner Kraut liegt im kräftigen Anrösten von Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark in heißem Schweineschmalz. Das Paprikapulver sorgt für die typische Farbe und Tiefe – hier darfst du ruhig großzügig sein! Gelöscht wird sofort mit kräftiger Rinderbrühe, bevor Lorbeer, Wacholderbeeren und Kümmel dazukommen. Damit die Sauce eine wunderbar sämige Konsistenz bekommt, nutzen wir auch hier eine fein geriebene, rohe Kartoffel, die kurz vor Schluss untergerührt wird.

Auf meiner Seite [Wirtshaus- und Heimatküche] findest du weitere Küchentricks sowie Klassiker der Wirtshausküche, schau mal rein!

Cremiges Kartoffelpüree und knackige Saitenwürstchen als Beilage

Während das Kraut vor sich hin köchelt und seine Aromen entfaltet, bleibt genügend Zeit für die Beilagen. Mein hier zu findendes, frisch zubereitetes, butterweiches [Kartoffelpüree] bildet den perfekten, milden Kontrast zum säuerlich-pikanten Sauerkraut. Die Saiten-Wiener-Würstchen werden kurz vor dem Anrichten nur noch im heißen Wasser erwärmt. Ein Klecks auf dem Teller, Würstchen daneben, Püree dazu – fertig ist ein unkomplizierter Genuss, der beweist, wie vielseitig die Wirtshausküche sein kann.


Szegediner Kraut mit Würstchen & Kartoffelpüree

Szegediner Kraut mit Würstchen & Kartoffelpüree

Szegediner Kraut mit Würstchen & KartoffelpüreeRezept von Johannes Guggenberger
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Mein Rezept für ein [erstklassiges Kartoffelpüree] ergänzt das Szegediner Kraut!
Kann ich das Gericht auch komplett vegetarisch zubereiten?
Ja, das geht ganz einfach! Ersetze das Schweineschmalz zum Anbraten durch Pflanzenöl oder Butter und verwende anstelle der Rinderbrühe eine kräftige Gemüsebrühe. Als Einlage kannst du dann vegetarische oder vegane Wiener Würstchen wählen.
Warum wird das Sauerkraut vor dem Kochen gewässert?
Durch das Wässern und anschließende Ausdrücken wird dem Sauerkraut die extreme, stechende Säurespitze genommen. Das Kraut schmeckt dadurch im fertigen Gericht deutlich milder, feiner und harmonisiert besser mit den Gewürzen und dem Kartoffelpüree.
Welche Würstchen passen am besten zu diesem Szegediner Kraut?
Klassische, knackige Saitenwürstchen (Wienerle) passen hervorragend. Wer es noch etwas deftiger oder rauchiger mag, kann aber auch zu Debreczinern, Regensburgern oder einer würzigen Knackwurst greifen.




KücheInternational
Portionen
+
–

2

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

40

Minuten

Zutaten

  • Für das Szegediner Kraut:

  • 500 g Sauerkraut (gewässert und gut ausgedrückt)

  • ½ bis ¾ L Rinderbrühe

  • 1 große Zwiebel (geschält und in Scheiben geschnitten)

  • 2 –3 Knoblauchzehen (geschält und grob gehackt)

  • 50 g Tomatenmark

  • 1 -2 tbsp Süßes Paprikapulver (nach Geschmack, nicht sparsam sein)

  • 1 Prise Kümmel (ganz, nach Geschmack)

  • 2 Lorbeerblätter

  • 4 Wacholderbeeren

  • 1 große rohe Kartoffel

  • 30 g Schweineschmalz

  • Salz

  • Pfeffer aus der Mühle

  • 1 Prise Zucker

  • Außerdem als Beilage:

  • 2 Paar Saiten-Wiener-Würstchen

  • 2 Portionen Kartoffelpüree (wie gewohnt frisch zubereitet) Rezept dazu ist [HIER] zu finden.

Herstellung

  • Anschwitzen: In einem passenden Topf das Schweineschmalz heiß werden lassen. Die Zwiebelscheiben und den gehackten Knoblauch darin farblos anschwitzen.
  • Röstaromen: Das Tomatenmark hinzufügen und dieses dunkel (aber nicht verbrennen lassen!) mit anbraten.
  • Gewürze & Angießen: Jetzt das süße und scharfe Paprikapulver zügig einrühren. Sofort mit der Rinderbrühe angießen, damit das Paprikapulver nicht bitter wird.
  • Schmoren: Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Kümmel sowie das vorbereitete Sauerkraut hinzufügen. Alles gut vermengen und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Rinderbrühe nachgießen.
  • Die Bindung: Zum Schluss die rohe Kartoffel fein reiben und direkt in das kochende Kraut unterrühren. Alles für ca. 5 Minuten weiter köcheln lassen, bis das Kraut eine sämige Bindung erreicht hat. mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
  • Anrichten: Parallel das Kartoffelpüree zubereiten. Kurz vor dem Servieren die Saitenwürstchen im heißen (nicht kochenden!) Wasser erwärmen. Zusammen appetitlich anrichten.

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Fertig

No Comments

  1. Jeff the Chef

    Absolut ja! Was für eine tolle Geschmackskombination. Perfekt für den Spätherbst.

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